Wichtige Kostenblöcke stiegen zum Jahresende 2016

BONN, 17. Februar 2017 - Nachdem zwischen 2010 und Ende 2015 die Gesamtkosten um rund 12,3 Prozent gestiegen sind, zeigte sich 2016 erstmalig eine leichte Entspannung. Die Kosten lagen Ende 2016 knapp 0,14 Prozent unter denen des Vorjahres. Im Jahresschnitt lagen sie sogar 0,82 Prozent darunter. Damit liegen die Kosten des Textilservice jedoch voll im Trend der gesamten Erzeugerpreisentwicklung, die nach Angaben des Statistischen Bundesamts 2016 sogar um 1,7 Prozent gesunken sind.

Insbesondere in den letzten Monaten des Jahres war jedoch eine deutliche Trendwende zu beobachten. Das lag vor allem an den teilweise wieder anziehenden Energiepreisen und an steigenden Textilkosten. Entscheidend für den weiteren Jahresverlauf werden die Auswirkungen der Personalkostenerhöhung sein, die sich durch die Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns und bevorstehenden Tarifverhandlungen zwischen der TATEX-Tarifgemeinschaft und der Gewerkschaft DHV ergeben werden. Seit 2013 sind die Personalkosten schneller gestiegen als alle anderen Kostenblöcke. Zudem gehen auch von der derzeit steigenden Entwicklung bei den Baumwollpreisen Risiken für die Entwicklung der Preise für Textilien aus.

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